Mein Warenkorb

Keine Artikel im Warenkorb.

2016 ÀN/2 - 150cl Magnum

Fibel Gastro: Empfehlung, Falstaff: 91/100,

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

39,00 €
inkl. 19% MwSt.
zzgl. Versandkosten
Inhalt: 1.5 Liter
Literpreis: 26,00 €
Artikelnr.: 5032-16-M

Ànima Negra, 3a Volta 18. AP 130, 07200 Felanitx Mallorca

ÀN/2 - 150cl Magnum

Weingut / Erzeuger:Anima Negra
Land:Spanien
Anbaugebiet / Region:Mallorca
Ort:Felanitx
Sorte:Rotwein
Rebsorte:Cuvée
Cuvée-Rebsorten:Callet, Mantonegre, Fogoneu, Shiraz
Geschmacksrichtung:trocken
Ausbau/ Reifung:Edelstahltank/Barrique
Anbau:traditionell
Verschlussart:Naturkork
Allergenhinweis:enthält Sulfite

Fibel Gastro: Empfehlung

Falstaff: 91/100

"Riecht nach roter Johannisbeere, Salbei und sogar eine Spur trüffelig. Geschmeidiger, leicht körpersüßer Hintergrund (14,5Vol.-%), beginnend geschmolzenes Tannin, nur Reste von Körnigkeit, gereifte Milde, sogar leicht viskos, ausreichend Halt gebend, milde Säure, eine Spur Holzeinfluss im aromatischen Abklang"(Falstaff 05/14)

Allgemeine Bewertung

Anima Negra, An Negra Viticultors, Mallorca

Es gibt wohl außerhalb von Mallorca kein Weingut, das bekannter und erfolgreicher ist. Anima Negra heißt das wohl derzeit kultigste Weingut der Insel. Die Vorzeige-Bodega aus Felanitx-Illes wurde 1994 von den „drei Musketieren“ Fancesc Grimalt (36), Pere Ignasi Obrador (40) und Miquelàngel Gerdà (44) gegründet. Mit dem Anima Negra Jahrgang 1998, einem (fast) reinsortigen Rotwein aus der autochthonen Rebsorte Callet, katapultierten sich die drei sympathischen Freunde auf die Top-Ränge der Inselweine. Der Erfolg des Weingutes beruht sicherlich auf der guten Zusammenarbeit der drei Männer, dem Spaß an der täglichen Arbeit, der gelebten Überzeugung, der Hingabe zum Produkt und der Leidenschaft zur Kompromisslosigkeit. Mit dem Fachwissen eines Einzelnen – nur Francesc ist Önologe –, dem ständigen Experimentieren, Lernen und den unbeschwerten, unbelasteten ersten Schritten haben sie denmallorquinischenWeinen zu internationaler Beachtung verholfen. Ohne das spezielle Wissen haben sich Pere und Miguelàngel an „ihr Ideal“ vom Wein herangetastet. Diese Art des „Learning by Doing“ bei dem das nicht vorhandene Wissen eher mit unbelastet als mit unwissend gleichzusetzen ist, hat dazu beigetragen, dass die ersten Weine einfach in den alten stählernen Milch-Tanks von Peres vergoren wurden (früher war er Milchbauer). Durch den relativ großen Durchmesser der Fässer ergibt sich für die Weine von Anima Negra eine nahezu perfekt große Oberfläche für einen optimalen Gärprozess. So ergeben sich dichte und füllige Weine, deren Eigenständigkeit und Typizität viele Liebhaber gefunden haben. Autochthone Rebsorten wie Callet, Manto Negro und Fogoneu lassen den Ursprungscharakter Mallorcas aufleben und sorgen in jahrgangsabhängiger Zusammensetzung für größten balearischen Trinkgenuss. Callet braucht wenig Wasser, aber unendlich viel Zuwendung. Die Trauben reifen nie zur gleichen Zeit, sind an einem Stock überreif und grün zugleich und können deshalb nur in mehreren Durchgängen geerntet werden. „Die EU hat viel Geld bezahlt, um die Callet verschwinden zu lassen“, weiß Miquel Ángel Cerdà und entnimmt einem Barrique aus neuer französischer Eiche eine Probe des Jahrgangs 2004: Tiefes Kirschrot, konzentrierte Frucht, Säure und Tannine perfekt balanciert, großer Abgang mit einem Hauch von Bitterschokolade. Die Fachwelt bescheinigte dem Ánima Negra Potenzial für zehn bis fünfzehn Jahre. Kein Zweifel, diesen Weinen ist eine große Zukunft beschieden. Die Gesamtproduktion von Quibia, AN/2, AN und Son Negre liegt bei bescheidenen und daher schnell ausverkauften 120.000 Flaschen, wobei rund drei Viertel auf Quíbia und An/2 entfallen.