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- Erzeuger:
- Ànima Negra, 3a Volta 18. AP 130, 07200 Felanitx Mallorca
Produktinformationen "2023 ÀN/2 - Illes Balears - "
| Erzeuger: | Anima Negra |
| Ort: | 3a Volta 18. AP 130, 07200 Felanitx Mallorca |
| Rebsorte: | Cuvée |
| Cuvée-Rebsorten: | Callet, Mantonegro, Fogoneu, Shiraz |
| Alkoholgehalt: | 13,0 % vol |
| Ausbau/Reifung: | 12 Monate Barrique |
| Verschlussart: | Naturkork |
| Allergenhinweis: | enthält Sulfite |
Der AN/2 von Ànima Negra gilt als einer der charaktervollsten und beliebtesten Weine Mallorcas und zeigt eindrucksvoll, wie facettenreich die autochthonen Balearen‑Rebsorten sein können. Die Cuvée setzt sich überwiegend aus Callet, Manto Negro / Fogoneu und einem Anteil Syrah zusammen, welche dem Wein sein typisch mediterranes Profil verleihen.
Im Glas erscheint der AN/2 in einem kompakten kirschroten bis rubinroten Farbton mit funkelnden Reflexen.
In der Nase zeigt er ein kraftvolles, vielschichtiges Bouquet, geprägt von roten Früchten wie Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen und Pflaumen, begleitet von Noten von Tabak, Blaubeeren, dezentem Holz, mineralischen Akzenten und einer zarten Vanilleschicht. Manche Beschreibungen heben zusätzlich Aromen von Schokolade und Gewürzen hervor, die durch die Reifung im Barrique entstehen.
Am Gaumen präsentiert sich der Wein weich, saftig, frisch und sehr ausgewogen, mit reifer roter und schwarzer Beerenfrucht, einem feinen Schmelz sowie würzigen und karamelligen Nuancen. Die Tannine sind sanft, harmonisch integriert und verleihen dem Wein Struktur, ohne ihn schwer wirken zu lassen. Der Abgang ist bemerkenswert lang, elegant und mineralisch geprägt – typisch für die kalkhaltigen Böden Mallorcas.
Sein mediterraner Charakter macht ihn zu einem zugänglichen, aber zugleich anspruchsvollen Rotwein, der sowohl pur als auch zum Essen begeistert.
Unsere Empfehlung als Essensbegleitung: Lamm oder Kalbfleisch geschmort, Wildgerichte wie Fasan, Reh oder Wildschwein und Kaninchen, gereifter Käse und Tapas,
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| Anbaugebiet / Region: | Mallorca |
|---|---|
| Farbe: | dunkles kirschrot |
| Geschmacksrichtung: | trocken |
| Herkunftsland: | Spanien |
| Jahrgang: | 2022 |
| Rebsorte: | Cuvée |
| Sorte: | Rotwein |
Es gibt wohl außerhalb von Mallorca kein Weingut, das bekannter und erfolgreicher ist. Anima Negra heißt das wohl derzeit kultigste Weingut der Insel. Die Vorzeige-Bodega aus Felanitx-Illes wurde 1994 von den „drei Musketieren“ Fancesc Grimalt (36), Pere Ignasi Obrador (40) und Miquelàngel Gerdà (44) gegründet. Mit dem Anima Negra Jahrgang 1998, einem (fast) reinsortigen Rotwein aus der autochthonen Rebsorte Callet, katapultierten sich die drei sympathischen Freunde auf die Top-Ränge der Inselweine. Der Erfolg des Weingutes beruht sicherlich auf der guten Zusammenarbeit der drei Männer, dem Spaß an der täglichen Arbeit, der gelebten Überzeugung, der Hingabe zum Produkt und der Leidenschaft zur Kompromisslosigkeit.
Mit dem Fachwissen eines Einzelnen – nur Francesc ist Önologe –, dem ständigen Experimentieren, Lernen und den unbeschwerten, unbelasteten ersten Schritten haben sie denmallorquinischenWeinen zu internationaler Beachtung verholfen. Ohne das spezielle Wissen haben sich Pere und Miguelàngel an „ihr Ideal“ vom Wein herangetastet. Diese Art des „Learning by Doing“ bei dem das nicht vorhandene Wissen eher mit unbelastet als mit unwissend gleichzusetzen ist, hat dazu beigetragen, dass die ersten Weine einfach in den alten stählernen Milch-Tanks von Peres vergoren wurden (früher war er Milchbauer).
Durch den relativ großen Durchmesser der Fässer ergibt sich für die Weine von Anima Negra eine nahezu perfekt große Oberfläche für einen optimalen Gärprozess. So ergeben sich dichte und füllige Weine, deren Eigenständigkeit und Typizität viele Liebhaber gefunden haben. Autochthone Rebsorten wie Callet, Manto Negro und Fogoneu lassen den Ursprungscharakter Mallorcas aufleben und sorgen in jahrgangsabhängiger Zusammensetzung für größten balearischen Trinkgenuss. Callet braucht wenig Wasser, aber unendlich viel Zuwendung. Die Trauben reifen nie zur gleichen Zeit, sind an einem Stock überreif und grün zugleich und können deshalb nur in mehreren Durchgängen geerntet werden.
„Die EU hat viel Geld bezahlt, um die Callet verschwinden zu lassen“, weiß Miquel Ángel Cerdà und entnimmt einem Barrique aus neuer französischer Eiche eine Probe des Jahrgangs 2004: Tiefes Kirschrot, konzentrierte Frucht, Säure und Tannine perfekt balanciert, großer Abgang mit einem Hauch von Bitterschokolade. Die Fachwelt bescheinigte dem Ánima Negra Potenzial für zehn bis fünfzehn Jahre. Kein Zweifel, diesen Weinen ist eine große Zukunft beschieden. Die Gesamtproduktion von Quibia, AN/2, AN und Son Negre liegt bei bescheidenen und daher schnell ausverkauften 120.000 Flaschen, wobei rund drei Viertel auf Quíbia und An/2 entfallen.
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